oling.punkt fördert Künstler, die bei ihren Auftritten den Gestaltungsreichtum der künstlerischen Sprachgestaltung überzeugend vermitteln.

In 2019 bisher geförderte Projekte

«... und umzuschaffen das Geschaffene»

Goethes Gedichte unter dem Aspekt der Entwicklungsschritte der Planeten-Siegel
Einführung in das Thema, Rezitation, Beispiele aus der bildenden Kunst.
Klinik Arlesheim, Sonntag, 21.07.2019, 19:30 Uhr.

Mit Friederike Lögters, Ocourt JU, bildende Künstlerin; Ausbildung in Sprachgestaltung/Schauspiel.

Demetrius

Schauspiel von Herman Grimm (1828-1901). Die rätselvolle Erscheinung und das kurze Leben des historischen russischen Zaren Demetrius nimmt der Autor zum Anlass, das Portrait eines Menschen zu gestalten, dem auf der Höhe einer gerechten Machtentfaltung die Grundlage seiner Existenzberechtigung entzogen wird. Zu was wird er sich entscheiden? Zu Machtausübung, zu Gerechtigkeit, zu Gnade oder Opfer? 
Dornach, Goetheanum, Grundsteinsaal,
Freitag, 25.10.2019, 19:00 Uhr
Samstag, 26.10.2019, 20:00 Uhr
Sonntag, 27.10.2019, 16:00

Es spielen: Patrick Exter, Marion Lieberherr, Fridjof Kronmüller, Elena Krasotkina, Ondrej Sofranko, u.a.,
Regie: Johannes Händler

Hella Krause-Zimmer «Frühlicht»

(1919-2002) Schriftstellerin. Jubiläumsanlass 2019 zu ihrem 100. Geburtsjahr.
«Frühlicht»; Schauspiel, Szenen aus den 2018 veröffentlichten Dramen.
Dornach, Goetheanum, Grundsteinsaal,
Freitag, 29.11.2019, 20 Uhr
Sonntag, 1.12.2019, 16:30 Uhr

Es spielen: Claudia Abrecht, Esther Bohren, Ioana Farcasanu, Friederike Lögters, Silvan Schuler.
Musik: Jörg Dinglinger
Regie: Esther Bohren

Das Buch mit den 13 Dramen, herausgegeben von Andrea Hitsch. Dürnau 2018,
ISBN 978-3-88861-151-3
Im März 2019 erschien im Verlag Freies Geistesleben: «Das Rätsel von Ravenna» Neuausgabe mit zahlreichen Abbildungen, herausgegeben von Angelika Feind-Laurents. ISBN 978-3-7725-2619-0

«Brand»

von Henrik Ibsen.

Zur Inszenierung von „Brand“
Eine ungekürzte Aufführung würde mehrere Stunden dauern. Wir haben dieses Werk stark gekürzt. Die Übersetzung von Christian Morgenstern gibt dem Versdrama für die deutsche Sprache Form und Farbigkeit. Ibsen hatte den ersten Akt ursprünglich als epische Erzählung konzipiert. Erst durch Erlebnisse in Italien, unter der grossen Kuppel des Petersdoms in Rom, entstand in ihm das gesamte Bild. Fünf SchauspielerInnen spielen das Drama, das in seiner originalen Fassung für 16 Darsteller geschrieben wurde. Man wird manche Schauspieler in verschiedenen Rollen sehen.
Die Musik, komponiert von Lukas Rickli, wird eine wichtige Aufgabe haben. Dadurch dass die meisten Szenen draussen in einer wilden aufgewühlten Natur stattfinden, sind Musik, akustische Elemente und Licht wichtig. Brand, der vorwärts strebt, hat ein anderes Tempo als die Bewohner des Fischerdorfs. Rhythmus, Wechsel, Klarheit der verschiedenen Ebenen, akustische Differenzierungen werden uns herausfordern. Die Schauspieler sind mit beteiligt bei der musikalischen Umsetzung.
Sighilt von Heynitz

2019 Aufführungen in Bern, Dornach Goetheanum

Es spielen: Fabian Horn, Christian Jaschke, Branko Ljubic, Maaike Maas, Barbara Stuten.
Musik: Lukas Rickli
Licht: Peter Jackson, Klaus Suppan
Ausstattung: Angelika Hahn
Dramaturgie: Rudolf Bind
Regie: Sighilt von Heynitz

seit 2015 geförderte Projekte


Eine der ersten Eurythmistinnen am Goetheanum. Betrachtung und Lebensskizze durch Andrea Hitsch.  Gedichte gesprochen von Silke Kollewijn. (Übernahme einer Poetischen Soirée der Sektion für Schöne Wissenschaften, Goetheanum).

2019 Veranstaltungen in Bern, Hombrechtikon, Schaffhausen.
2018 Veranstaltungen in St. Gallen, Kreuzlingen/Konstanz.



«Frühe Erzählungen», Hrsg.: Andrea Hitsch. Verlag der Kooperative Dürnau
ISBN 978-3-88861-150-6
Dokumentation, herausgegeben von Andrea Hitsch. Erscheint Sommer 2019 im Verlag der Koopoerative Dürnau

«Ipazia»

Spetttacolo teatrale ispirato al "Libro di Ipazia" (1978) di Mario Luzi. Lo spettacolo ci parla del grande scontro intorno alla figura di Ipazia (circa 355 - 415/6), matematica, astronoma e filosofa riconosciuta ad Alessandria, e l'inevitabile fine del mondo che lei rappresenta. con: Marialucia Carones, Marco Conti, Marzia Di Giulio, Eva Genova. Musiche: Fabio Porroni. Scene e costumi: Carmela Spiteri. Regia: Silvia Giorgi.
Breve storia del gruppo: Ci conosciamo e lavoriamo insieme da circa 15 anni. Ciò che ci unisce oltre al mestiere dell’attore è l'arte della parola. Viviamo a Roma, ma lavoriamo come attori ed educatori un po’ in tutta Italia.
2018 Aufführung in Basel.

Szenenbild aus Ipazia

«Aus 1001 Nacht»

Erzähler:    Guido Beirens
Oud- und Gitarrenspielerin:  Derya Ülker
Künstlerische Leiterin: Edith Peter

Der Orient ist für uns aufgeklärte Europäer von Alters her der Inbegriff einer lebensfrohen und auch mysteriösen Welt voller Gegensätze.  Verlockende Sinnlichkeit wechselt sich ab mit verletzender Härte, verführerische Gerüche und seltene Geschmäcker stehen einem starren, grausamen Ehrenkodex gegenüber. Dahin werden Sie mitgenommen.
2018 Aufführung in Basel.

Guido Beirens und Derya Ülker

«Acht Uhr»

Geschichten von Robert Walser gelesen von Sighilt von Heynitz.
ROBERT WALSER geboren 15. April 1878 in Biel, gestorben auf einem Spaziergang am 25. Dezember 1956 in Herisau.
2018 Veranstaltung in Köngen

Paul Hoeniger, Berlin - Spittelmarkt (1912)

«Himmelsmechanik und andere Geschichten»

von Balz Raz
Einige Kurzgeschichten, gelesen von Klaus Frank, Ausstellung von Objektbeispielen, Filmsequenz aus seinen Filmtagebüchern. Moderation Christian Haefliger.
2018 Aufführung in Basel.

Balz Raz, Basel

Art for Stage Artists, a Continuing Education Program

What is necessary for an artist to work effectively in accordance with the future and present? The course integrates two areas of study: A deepening in speech and theater in German, and acquiring a deeper proficiency in the visual arts in relation to expression and drama. With it comes a deepening of thinking about art, out of Anthroposophy, Art H istory and Philosophy. Our balanced study plan encompasses the three areas, Speech Formation and Drama, Painting and Drawing, and Art History and Theory in relation to Anthroposophy. In Zusammenarbeit mit neueKUNSTschule, Basel. Dauer: 25.09.2017-30.06.2018.

Plakat entworfen von den Studierenden

«Legende vom vierten König» von Edzard Schaper

Lesung mit Barbara Stuten.
Die von Schaper zum Roman ausgearbeitete russische Legende Der vierte König (1961) zählt zu den wenigen bedeutenden literarischen Legendenbearbeitungen des 20. Jahrhunderts.
2018 Aufführung in Basel.

Barbara Stuten, Schauspielerin

«Alles ist Samenkorn»

Lesung aus Novalis' Werken und biographische Skizze. Sighilt von Heynitz, Sprache, Musik von Alexander Nikolayevich Scriabin, gespielt von Angela Killian, Klavier.
2017 Aufführungen in Bad Liebenzell, Arlesheim, 2018 in Jena, Weimar, Berlin.

Friedrich von Hardenberg (1772-1801)

«Furcht, Mut und Zuversicht»

Balladen der Romantik Friedrich Schiller, Conrad Ferdinand Meyer, Johann Wolfgang von Goethe, Eduard Mörike, Friedrich Hebbel, Wolfgang Borchert. Mit Musik von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann, Sergej Prokofjeff.Sighilt von Heynitz und Urs von Glenck, am Flügel Angela Killian.
2017 Aufführung in Buchenbach, 2018 in Zürich, Schlitz, Echzell.

Besuchersttimmen
«Das war ein gutes Programm mit den Balladen; so vielfältig und so differenziert gesprochen! Und dazu eine ganz spezielle Musik, so originell und passend; bravo dem Erfinder und Spieler!» JS

Urs von Glenck, Horesh Ram, Sighilt von Heynitz (v.l.n.r.)

«Chrysothemis»

von Jannis Ritsos (1909-1990), Übersetzung Asteris Koutoulas.
Bettina Grube (Eurythmie), Sighilt von Heynitz (Schauspiel), Joachim Scherrer (Klavier). Regie: Rob Barendsma.
2017 Aufführungen in Hamburg, Basel, Zürich, Berlin, Stuttgart, Bern, 2018 in Dornach, Wien, Nürnberg.

Besucherstimmen
«... die Aufführung hat mich sehr beeindruckt. Jedenfalls war alles so präsent dargestellt, dass ich hellwach dabei sein konnte...» O.B.
«...ich bin dieser poetischen Stunde mit grossem Interresse gefolgt. Es war für mich ganz besonders anregend, weil alles, was geschah oder ertönte, eine poetische Sprache sprach, eine ausserordentliche und ausserordentlich sorgfältige Arbeit. Wunderbare Sprachgestaltung. Wunderbare Eurythmie...» R.B.
«...ich danke Euch für dieses Werk, für Euer Wirken, das mich mehr als nur einfach berührt hat. Euer Regisseur ist ausgezeichnet, eine reine Freude! ....» S.B.
«... für mich war es ein gelungenes Zusammenspiel dreier Künste - dreier Künstlerinnen. Die alle, in in ihrer Einzigartigkeit und der Beherrschung ihrer Kunstmittel an diesem Bühnenstück woben.» S.H.
«... Das Stück und der Dichter (Jannis Ritsos) waren unbekannt. Dies wurde sichtbar in der kleinen Zuschauerzahl. Wer aber gekommen ist, ging begeistert, erfüllt und tief bewegt von dem Gastspiel nach Hause.» R.J.

Bettina Grube (Eurythmie), Sighilt von Heynitz (Schauspiel)

«Welch' reicher Himmel, Stern an Stern...» (Goethe)

Lesung, Poetische Soirée VIII
Andrea Hitsch, Angelika Hahn, Silke Kollewijn, Urs von Glenck
Buchpräsentation aus 100 Jahren anthroposophischer Dichtkunst. Sektion für Schöne Wissenschaften in Zusammenarbeit mit der Sektion für Redende und Musizierende Künste, » zum Buch.
2016 Aufführung in Dornach.

Verlag am Goetheanum
ISBN: 978-3-7235-1577-8

«Le fin de Satan» de Victor Hugo

(in französischer Sprache)
Le Theatre de L'Homme Inconnu Strasbourg
Marc-Alexandre Cousquer, Musique: Jean Beauchamps, Lumiere: Hugo Hazard.
2016 Aufführung in Basel.

Marc Cousquer, Schauspieler

«Programm Christian Morgenstern»

Der 100-jährige Todestag von Christian Morgenstern im Jahr 2015 gab Anlass und Gelegenheit, sich mit dem Stern am Dichterhimmel zu beschäftigen. Mit Marie-Odile Heinrich, Eurythmie,  Dirk Heinrich, Sprache, Jürg Gutjahr, Musik.
2016 Aufführung in Basel.

«Das Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie»

Aus Anlass des 100. Geburtstags von Elisabeth Oling-Jellinek:

«Das Mächen» von Johann Wolfgang von Goethe in Bild und Wort mit Einführung. Bilder von Elisabeth Oling-Jellinek und Hermann Linde. Einführung: Andrea Hitsch, Sptrecherin: Sighilt von Heynitz, Gesang: Astrid Dvir, am Klavier Joachim Scherrer.
2015 Aufführung in Arlesheim, 2016 in Buchenbach.

Sighilt von Heynitz (Sprache), Andrea Hitsch (Einführung)