Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Im dreijährigen berufsbegleitenden Ausbildungskurs werden folgende Schwerpunkte gelegt:
Ausbildung der Stimme mit Hilfe von Übungen und unterschiedlichen Textbeispielen.
Epik, Lyrik, Dramatik, verschiedene Zeitepochen.
Szenisches Arbeiten. Monologe; Szenen aus Komödien, Tragödien.

Unterricht:
Drei Nachmittage wöchentlich (vier Stunden)
Ein Intensivwochenende im Monat
Einzelstunden nach Vereinbarung

Der Unterricht findet ausserhalb der Schulferien statt.

Fächer:
Sprachgestaltung
Schauspiel
Bewegungsschulung
Eurythmie
Menschenkunde, Literatur u.a.

Ort noch nicht bestimmt.
Beginn geplant ab Herbst 2021. 

Anmeldung:

Vorsprechen
Lebenslauf, evtl. Zeugnisse

Anmeldung erbeten an:
Sighilt von Heynitz
Brachmattstr. 28
4144 Arlesheim

s.v.heynitz@ebmnet.ch
Tel. +41 (0)61 331 31 58

Kurskosten: Fr. 600 /Monat (10 Monate)
Stiftung Freie Gemeinschaftsbank
Meret Oppenheimstr. 10, 4053 Basel
IBAN CH26 0839 2000 0282 2031 5
Projektfonds 2515 / Vermerk Ausbildungskurs
​​​​​​​
Die Initiative wird unterstützt durch oling.punkt

Esther Bohren
Freies Studium Pantomime bei E. G. Böttger, Ausbildung und künstlerischer Abschluss an der Schule für Sprachgestaltung und Schauspiel am Goetheanum. Mitglied im Mimen Ensemble Bern, Mysterien Dramen-Ensemble am Goetheanum und Scala Basel, freischaffende Tätigkeit mit Sprachgestaltung, Schauspiel und Regie.

Bewegen, Sprechen, Denken -
«Diese drei menschlichen Fähigkeiten greifen ineinander, durchdringen und fördern sich gegenseitig. Ich bin fasziniert, wie vielfältig Gebärdensprache und Sprachgebärde ineinander greifen können, sei dies im Schauspiel, in der Sprachgestaltung oder Eurythmie. Richtig spannend wird es, wenn Schauspiel und Eurythmie sich im Bühnengeschehen begegnen.

Im Schauspielunterricht geht der Weg von der griechischen Gymnastik zur mimischen Körpersprache. Der Leib, das Instrument des Schauspielers, soll durch Übung geschmeidig und flexibel werden, damit Wesenhaftes überzeugend zur Darstellung gebracht werden kann.»

 

Sighilt von Heynitz
Geboren in Bayreuth. Studium in Sprachgestaltung und Schauspiel am Goetheanum, Dornach. Mitglied des Bühnenensembles bis 2001. Leitung der Schule für Sprachgestaltung und Schauspiel am Goetheanum von 1996 – 2003. Anschliessend freie Projekte als Schauspielerin und Regisseurin in Basel. Dozentin für Sprachgestaltung in der Schweiz, in Deutschland und Litauen. Weiterbildung in "Arts Administration" an der Universität Zürich. Vielfältige Unterrichtstätigkeit, Lesungen, Kurse. 2006 Gründung des Mysterien Dramen-Ensembles Basel, das seitdem die 4 Dramen von Rudolf Steiner aufführt. Mitarbeiterin der oling.punkt Initiative zur Förderung der Sprachkunst.

Sprache gestalten, wie?
Den gedanklichen, gefühlsbetonten oder willenshaften Inhalt.
Den charaktervollen Ausdruck, das Temperament in Wärme und Kälte. Rezitation, Deklamation.
Dichtung gestalten durch die Elemente Rhythmus, Reim, Vers, Strophe.
Atem-, Form- und Stimmkraft, Ausgewogenheit der Konsonanten und Vokale. Lautempfinden.

«Im bewussten Sich Vertiefen in die Sprachvielfalt offenbaren sich Kräfte, in denen das Geistig-Seelische des Menschen lebt. Sprachgestaltung als Begriff sagt aus, was sie ist. Durch Rudolf Steiners Anregungen wurde eine neue Dimension, ein vertieftes Verständnis zur Sprache gewonnen. Sie wurde am Beginn des 20. Jhds in Zusammenarbeit mit Marie Steiner-v. Sivers für die künstlerische Rede-, Bühnen- und Rezitationskunst gepflegt und entwickelt. Damals wie heute steht bei dieser Arbeit der Mensch selber im Mittelpunkt. Künstlerische Sprachgestaltung ist deshalb keine Stil- oder Geschmacksrichtung, die einer bestimmten Zeit angehört. Sie ist beweglich und begleitet den Entwicklungsweg des Menschen. Sie kann zu einem wichtigen Impuls werden, wenn sie die in ihr innewohnenden Lebenskräfte befreit und fördert.»

 

Christian Peter
1976-80 Schauspiel- und Sprachgestaltungsausbildung am Goetheanum. Von 1980-2004 Mitglied des Ensembles der Goetheanum-Bühne. Wichtige Stationen: Hauptgestalten in den Mysterien Dramen Rudolf Steiners (Benedictus, Hüter der Schwelle, Ahriman), sowie die Darstellung des Faust und des Mephisto in Goethes Faust I + II. Regiearbeiten: grosses Sprechchorprogramm mit grossem Orchester. Barrabas von Albert Steffen, Antigone von Sophokles und Faust I+II (1999 und 2016) und die Mysterien Dramen von Rudolf Steiner (seit 2008).

 

Christina Kerssen, Eurytmie
Ausbildung zum Dozent Tanz, Eurythmie in Den Haag, Niederlanden. Dann ca. 10 Jahre als Bühneneurythmistin an der Goetheanum Bühne in Dornach tätig in Goethes Faust, Symphonieprogrammen, Mysterien Dramen von Rudolf Steiner und vielen weiteren Produktionen. Aktuell unterrichte ich Studenten und Schüler im Fach Eurythmie und bin freischaffend tätig u.a. in den Mysterien Dramen am Goetheanum und freien Projekten mit Schauspielern, Musikern und anderen Künstlern.

«Eintauchen in die eigene Bewegung, sich selber darin entdecken und darüber hinaus zu Gesetzmässigem finden in Lautstimmungen, Farben, Raumformen, Improvisationen. Sprache durch den eigenen Leib als Instrument erfahren.»